Was wir tun

Umfassende Unterstützung für Familien ist mehrdimensional und beinhaltet psychosoziale und spirituelle Begleitung. Neben der medizinischen und pflegerischen Versorgung haben die intensive, langjährige Begleitung und die psychosoziale Stärkung und Stabilisierung wesentliche Bedeutung für die Bewältigung der Lebenssituation. Dies hat sich das JoMa-Projekt zur Aufgabe gemacht.

Das Leben der Familien wird nicht ausschließlich bestimmt von dunklen, schweren Gefühlen. Auf der anderen Seite können Familien Momente tiefer Freude, gemeinsames Lachen, Augenblicke von außergewöhnlicher Intensität erleben. Sie entwickeln besondere Stärken und ganz eigene Weisen, um mit dem Schicksal eines unheilbar kranken Kindes zurecht zu kommen.

Wir verstehen diese Spuren des kleinen Glücks als kraftspendende Ressource und fokussieren in unserer Arbeit den Blick darauf, damit Familien diese bewusst für sich entdecken und nutzen können.
Dabei verbinden wir verschiedene kreative Methoden, kunsttherapeutische und naturpädagogische Elemente zu einem visualisierbaren, erlebnisaktivierenden und stärkenden Handlungskonzept und einer präventiv wirksamen Unterstützung. Wir nutzen fördernde Aspekte der sozialen Gruppenarbeit und der Selbsthilfe. Weitere Merkmale unserer Arbeit sind ein systemischer Ansatz, Raum für spirituelle und thanatale Aspekte und die Akzeptanz des elterlichen und familiären Expertentums. Die Familien sind unsere Auftraggeber.

Wir sehen betroffene Familien nicht als „Problemfamilien“, sondern als starke Systeme, die mit erstaunlichen Ressourcen die Kraft in sich bergen, ihr Schicksal zu meistern.
Wir begleiten auf dem jeweils ganz eigenen Weg, hören zu, halten mit aus und reichen eine Hand. Wir sind an der Seite der Familien.

Wir begleiten Leben.

 

 

Kooperation und Mitgliedschaft im

Deutscher Kinderhospizverein e.V.

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